Workshop: Cybersexismus und Gewalt im Netz – Wider den Trollen

Mein erster Termin im Herbst steht fest: Ich halte beim Kongress „Gleichstellung. Macht. Zukunft“ einen Workshop über Cybersexismus.

Der Kongress findet zusammen mit einem Festakt am 02.10.2015 in Freiburg im Breisgau anlässlich gleich dreier Jubiläen, u.a. der Stelle zur Gleichberechtigung der Frau, statt.

Das ganze Programm findet ihr als pdf hier.

Aus der Workshopbeschreibung:

Gewalt im Internet hat viele Facetten:

Verbale Angriffe im Chat, sexuelle Belästigung in sozialen Medien bis hin zu Vergewaltigungs- und Morddrohungen gegen Frauen und Mädchen. Wer im Netz Sexismus offen legt, feministische Positionen vertritt und frauenpolitische Forderungen stellt oder für ein Anliegen Partei ergreift, kann schnell zur Zielscheibe werden. Die Anonymität öffnet für manche auch einen Kanal, Unmut und Frauenhass öffentlich raus zu lassen, Frauen einzuschüchtern und mundtot zu machen.

Im Workshop werden die verschiedenen Formen von Cybergewalt erläutert, Lösungsansätze und Handlungsempfehlungen gegen Gewalt entwickelt, aber auch Aspekte des Empowerments aufgezeigt: Wie Internet, soziale Netze und Co. genutzt werden können, um sich zu solidarisieren und dieser Gewalt entgegenzutreten.

Schlagworte sind Shit Storm, Hate Speech, #aufschrei, Empowerment, Soziale Netze.

Feminismus 2.0: Von der Straße ins Netz und wieder zurück? – Anti-Sexismus Debatte in Lübeck

Im Mai spreche ich bei einer Veranstaltung des Frauennotruf Lübeck, zusammen u.a. mit Charlotte Diehl, die auch an diesem wunderbar leicht verständlichem Paper über psychologische Perspektiven auf die Sexismus-Debatte mitgewirkt hat!

Hier die Veranstaltungsankündigung:

Kurzvorträge und offene Podiumsdiskussion

Donnerstag, 07.05.2015, 19:30 – 22:00 Uhr

Defacto Art, Balauerfohr 31-33, Lübeck

Die Sexismus-Debatte um sexuelle Belästigung und Diskriminierung von Frauen ist in der letzten Zeit durch Social-Media-Kampagnen wie #aufschrei, #ich habe nicht angezeigt und Aktionen von Femen und PinkStinks wieder öffentlich und präsenter geworden. Während früher der Protest von Frauen auf die Straße getragen wurde, werden heute meist andere Aktionsformen gewählt. Wie erleben wir Sexismus im Alltag? Welche Chance gibt es für eine Veränderung? Wie können wir unseren Widerstand gemeinsam sichtbar machen?

Fachfrauen und Feministinnen aus verschiedenen Generationen wagen eine Bestandsaufnahme und laden ein zur Diskussion.

Referentinnen: Charlotte Diehl, Dipl.Psych., wissenschaftl. Mitarbeiterin, Universität Bielefeld; Melanie Trommer, M.A. Gender Studies, mädchenmannschaft, Köln; Lübecker AktivistinnenModeration: Walle Gairing, Dipl. Sozialwissenschaftlerin, Hamburg